↵
 ein Stück mit Tanz und Film Bildern
 Alle auf einmal |
 auf ein Mal alle
 Trailer
 Flashmob als eine Filmszene
 Text
 Szenenfotos
 Bühne
 Beteiligte

BETEILIGTE
Choreographie und Performance:Paula E. Paul
Bild und Dramaturgie: Sirko Knüpfer
Gesang und Performance: Julie Randall
Regieassistenz:Marlen Pelny
Idee der Bestandsaufnahme und deren Begriffe:Katharina Plate
Texteinsprache:Hannes Wegener
Kostüme:Silvia Albarella
Licht/Technik:David Friedrich
DIA-AUSWAHL
"paula.hört.auf.":paul/langer productions
„A Question of Lust“:J. Michael Birn
KAMERA
Flashmob auf der Glienicker Brücke, Füße in Berlin:Hendrik Reichel
Thomas Beckmann
Sirko Knüpfer
KAMERA UND SCHNITT
Palastwiese:Beate Kunath
Hochhausrunner, Paula im Gerüst, Fahnen
im Wind, lange Kerls, Berlinmarathon 2009,
Gemüse auf dem Band, flashmob,
zeichnende Beobachter, Schlafende in der Stadt:
Sirko Knüpfer
TEXTAUSWAHL
„Zyklomoderne“:Volker Demuth
„Geheime Gesellschaften“:Peter Nadas
MUSIKAUSWAHL
"L'Amour est un oiseau rebelle" aus "Carmen":Georges Bizet
"Connais-tu le pays" aus "Mignon":Ambroise Thomas
"Dido's Lament" aus "Dido and Aeneas":Henry Purcell
„Was hast du mit meinem Herz getan“:Nicholas Lens
„Komm in den Garten“:Foyer des Arts
Grafikdesign:Mike Geßner
Kamera -Dokumentation: Beate Kunath
Markus Koob
WIR DANKEN
allen Agenten der Liebe für die Blitzchoreografie auf der
Glienicker Brücke, sowie Bernd Gurlt für die geheimen Fotos.


BESONDERER DANK
geht an Ada Klepper, Luise Klepper und ihren Puppen für das Bildmotiv „elke.fliegt.raus.“, Erika Paul für das Nähen des ersten Tanzkleides für Elke, Dirk Knüpfer für die Begriffe aus der Gebäuderestaurierungswelt, Jan Tilmann Schade für die Studioaufnahmen, Christopher Langer für die Dia-Bearbeitung, Barbara Plate für die originalen DDR-Ordner, Frau Ebersbach fürs Schneidern des Petticoats, Cikomo Paul für die Hilfe beim zweiten Wandanstrich und den Splash, BioCompany für’s Fließband des Gemüsedrehs, Heinz Dieter Rettig vom Waschhaus für die Schubkarre.


SPONSORING
der Werbeplakatwände durch Mihai. Gesellschaft für Mediaservice mbH


GEFÖRDERT
von der Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Kultur und  Museum.
Eine Koproduktion von fabrik Potsdam und kombinat.

*

Dauer: ca 80 Min.

*

Die Choreografin und Tänzerin PAULA E. PAUL hat mit ihren Arbeiten die zeitgenössische Kunst- und Tanzszene in Berlin und Potsdam entscheidend mitgeprägt. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Jo Fabian realisierte sie mit paul/langer productions acht eigene Arbeiten, die national und international tourten. Sie entwickelte ihren eigenen unverwechselbaren Stil, der mit Humor, Selbstironie und markantem körperlichem Einsatz an brennenden sozialen Themen kratzt und sowohl den Platz des Künstlers, als auch den des Zuschauers in der Gesellschaft hinterfragt. Vor 20 Jahren lief Pauls Eintritt ins freie Arbeiten fast zeitgleich zum Eintritt des Ostens in den Westen. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, eine Konfrontation der unterschiedlichen Vorstellungen von Realität.
Der Medienkünstler SIRKO KNÜPFER gründete 1997 in Glasgow das Künstlerkollektiv HENRY VIII's WIVES mit, was bis heute regelmäßig im internationalen Kunstkontext seine kollektiv produzierten Arbeiten zeigt. 2004 wurde Berlin zum Lebens- und Arbeitsort, geprägt von der künstlerischen Arbeit im Theater- bzw. Tanztheaterkontext immer verbunden mit filmischen Bildern. Fürs Kino hat er den Dokumentarfilm "Sergej in der Urne" von Boris Hars-Tschachotin geschnitten, der erst kürzlich Premiere hatte. Mit der choreografischen Installation "kunst.hand.werk." begann 2006 die Zusammenarbeit mit Paula E. Paul, die sich unter dem Label kombinat fortgesetzt.
JULIE RANDALL, in Santa Monica, Kalifornien geborene Mezzosopranistin, hat mit einem Bachelor of Arts in Musik an der UC San Diego und einem Masters of Musik in Gesang/vocal performance am Musikkonservatorium der University of Southern California abgeschlossen.
Sie fühlt sich sowohl zur zeitgenössischen als auch zur klassischen Musik hingezogen und verfolgt aktiv ihr Interesse an neuen Ansätzen/Kombinationen im Bereich Musik und Theater und Stimme und Tanz. Julie Randall hat am HAU 2, im Tesla, der Berliner Philharmonie, beim Stuttgarter Filmwinter, bei Eclat, im Dock 11, in Ahrenshoop, bei Rohkunstbau, beim Aspen Festival, der Documenta, bei den Darmstädter Sommerferienkursen und als Stipendiatin in der Akademie Schloss Solitude mit international renommierten Komponisten, Ensembles, Regisseuren zusammengearbeitet, unter anderem der Gruppe Surplus, mit Sonor, dem Ensemble Modern, und dem Posttheater.
Man kann sie auf der Aufnahme (Koch recording) der zeitgenössischen Oper ‘Tania’ von Anthony Davis in der Doppelrolle als Tanias Mutter und Betty Ford hören und sie im Kurzfilm ‘Caputialtion Project’ von Moser und Schwinger sehen.