Film- und Tanztheater
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Premiere: Freitag, 8. September 2017  ONLINE TICKETS 
 music 

  Mensch–Maschine diese Beziehung prägt und trägt so grundlegend, dass es unmöglich wird, sich vorzustellen wie sich unsere Kultur technikfrei entwickelt hätte. In dieser Beziehung, Mensch–Maschine, findet sehr häufig ein Dialog statt, der über Betriebsgeräusche läuft. Autofahrer schalten nach Gehör. Köche erfahren vom Ton wie hoch die Hitze ist. Das Knarren von Holz gibt dem Schreiner Informationen über Spannungen bevor es kracht. Und eng am Thema DRUCK kennt bestimmt jeder die typischen und a-typischen Geräusche seiner home office Geräte. Aha, die Walze quietscht, das Papier wird alle sein.

Im Stück lassen wir die Rhythmik der Mechanik als Klanggebilde entstehen um eine Brücke zu legen, über die auch andere werktätige Beschäftigung als poetische Lebensäußerung gesehen werden kann.

Der Komponist Tobias Unterberg arbeitet zum dritten Mal mit KOMBINAT. Er ist seit frühester Kindheit Grenzgänger zwischen allen musikalischen Welten und lebt als freischaffender Komponist, Arrangeur und Cellist in Berlin.

In dieser Produktion spielt er Nadeldrucker, die Joachim Glasstetter so manipulierte, dass sie über Keyboard steuerbar sind. Papiervorschub, Druckschlittenfahrt, Nadelanschlag sind die Spielarten der drei unterschiedlich großen Drucker von vorgestern. Ein Scanner ergänzt das Ensemble indem er länger gestrichene Noten beizutragen hat.

Joachim Glasstetter ist als Ingenieur-Künstler weltweit an Projekten beschäftigt, die oft mit elektro-mechanischen Mitteln ästhetische Perspektiven auf unsere technische Umwelt erlauben. Er lebt mit Familie in Oberstdorf.


 
 

 
 
Eine Produktion von KOMBINAT kombiniert Tanz und Film.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Kultur und Museum.

In Koproduktion mit der fabrik Potsdam im Rahmen des Programms Artists-in-residence.  Teil des Residenzprogramms auf schloss bröllin e.V., gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Landkreises Vorpommern-Greifswald.