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Installation für Theaterfoyers
 kurz davor
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 Installation für Foyersituationen 
  Aufbau
An einer Wand zwei gerahmte Portraitbilder, darunter ein Sofa. Es lädt zum Verweilen ein. Ein Klischeebild. Doch die wohnliche Arglosigkeit trügt. Hinter den Rahmen befindet sich ein Bildschirm, der über Sensoren mit dem Sofa gekoppelt ist. Die Portraits werden als Video gezeigt. Sie ändern sich subtil, gelegentlich auch deutlich, in ihrer Anmutung irgendwo zwischen Renaissance Portrait, Theaterfotografie oder Backstage Selfie.

Interaktion
Ist das Sofa leer, bleiben die Bilder statisch. Erst wenn sich Personen auf das Sofa setzen, kommt Bewegung in die Bilder. Die auf dem Sofa sehen das nicht, denn es passiert hinter ihrem Rücken. Aber Andere, können die Veränderung bemerken und mit Schmunzeln beobachten. Dabei beobachten sie natürlich auch die Personen auf dem Sitzmöbel. Wie lange diese das mitmachen bestimmt wiederum wie lange das Video in Bewegung bleibt.

Erwartung
Die Arbeit ist für Theaterfoyers konzipiert. Dort versammeln sich Menschen mit Erwartungen an das bevorstehende Event. Doch kurz davor unterläuft die Installation die bekannte Situation indem sie zum Beobachtungsspiel einlädt.

kurz davor

Momente des kurz davor sind aufgeladen, weil sie vom Bewusstsein leben, dass es im nächsten Moment so richtig darauf ankommt… eine gute Figur zu machen, den richtigen Ton zu treffen, die passenden Worte zu finden. Im Moment davor wird antizipiert und abgewogen wie es die Fantasie erlaubt. Es sind private, sehr intime Momente die wir mit einer Tänzerin und einem Tänzer für die Kamera choreografiert haben. 19 Episoden sind daraus entstanden.


 


 
Eine Produktion von KOMBINAT kombiniert Tanz und Film UG.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Potsdam, in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und dem Hans Otto Theater Potsdam. Vielen Dank an Strobel Rechtsanwälte.